Vom
Fluss lernte er das Zuhören, das Lauschen mit stillem Herzen, mit wartender offener
Seele, ohne Leidenschaft, ohne Wunsch, ohne Urteil, ohne Meinung.
Hermann Hesse
Bachwanderung
von proreg zwischen Gewässerökologie und spirituellem Naturverständnis.
Für unsere Vorfahren waren alle Erscheinungen der Landschaft von
Geistern bewohnt, die Natur war beseelt. In
unserer heutigen, so „aufgeklärten“ Zeit suchen viele nach einer
neuen Spiritualität,
um das Einssein des Menschen
mit der Natur zu erleben. Das Wasser, das in vielen Mythen als Symbol
für die Seele erfahren wurde, ist ein Schlüssel dafür. Einst waren
Flüsse und Bäche in der menschlichen Vorstellung eng verbunden mit
geisterhaften Wasserwesen.
Spiegeln
solche alten Mythen ein Naturverständnis wider, das wir in unserer
hochtechnisierten Welt vergessen haben? – Wir begeben uns auf eine
ungewöhnliche Höllbachwanderung, auf der wir uns dem Wasser nicht
nur ökologisch nähern, sondern auch spüren wollen, was noch übrig
ist von der eins-tigen Beseeltheit der Landschaft.
Uhrzeit: 10
– ca. 16h, Gehzeit 3 – 4 Std. |